Pressemitteilung: Abtreibung ist Unrecht

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Immer wird bei einem Schwangerschaftsabbruch auf gewaltsame Weise ein individuelles, menschliches Leben beendet. Die Forderung des EU-Parlaments an die Mitgliedsstaaten Abtreibung zu "entkriminalisieren" ist eine offene Forderung zur gesetzlichen Leugnung des unbedingten Werts jedes menschlichen Lebens und seiner unveräußerlichen Würde.

Nationaler Sonderweg spaltet die Kirche

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Der heutige Tag erfüllt Katholiken weltweit mit großer Sorge. Es ist bereits vom drohenden Schisma die Rede. Wenn sich Teile der Kirche von der Lehre und dem Lehramt in Rom verabschieden, ist diese Sorge nicht unbegründet. Die Aussagen der Glaubenskongregation geben die Lehre der Kirche wieder. Diese Lehre abzulehnen gefährdet jedoch die Einheit und die Katholizität. Diese Einheit mit dem Heiligen Vater ist seit 2000 Jahren Garant des Glaubens und des Fortbestands der Katholischen Kirche.
Nur die authentische Weitergabe der katholischen Lehre, die sich aus Schrift, Überlieferung und Lehramt speist, hält die Kirche in der Wahrheit Jesu.
Mit den heutigen Aktionen verletzen die beteiligten Amtsträger das Volk Gottes. Vergessen wir nicht, dass unser Glaube römisch-katholisch lautet. Dieses Attribut ist kein schmückendes Beiwerk. Es bildet den Kern unserer Identität. Diese Identität in klerikalistischen Alleingängen zu beschädigen, schmerzt und ängstigt uns.
Die Sorge für den „rechten katholischen und apostolischen Glauben“ ist den Bischöfen und Priestern anvertraut. Ein aktiver Ungehorsam und eine Duldung dieses Ungehorsams spaltet die Kirche.
Wir warnen vor dem Beschreiten eines solchen Nationalen Sonderwegs.

Initiative Pontifex stellt neue Sprecher vor

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Die Initiative Pontifex hat ihr Sprecher-Team neu aufgestellt. Die drei Männer und vier Frauen aus Deutschland und Österreich erklären sich bereit, öffentlich über ihren katholischen Glauben zu sprechen und zu diskutieren.

Die Sprecher kommen aus verschiedenen Lebenskontexten. Ein Teil lebt in Deutschland, der andere in Österreich. Sie stehen zu der Lehre der Kirche und zum Papst. Ihr Anliegen ist es, den Glauben verständlich zu erklären.
Die Initiative Pontifex will keine Sparte oder Gruppierung innerhalb der Kirche sein, sondern in allem schlicht und einfach: „Katholisch sein“. Katholisch zu sein, ist identitätsstiftend und verbindet zugleich mit unzähligen Menschen vieler Zeiten und Orte. „In unserem Leben lernen wir täglich neu, was „Katholisch sein“ bedeutet, was es bedeutet Teil der Kirche zu sein, die Jesus gestiftet hat.“, so Marvin Schwedler, einer der neuen Sprecher der Initiative. Was katholisch sein bedeutet, erzählen die Sprecher und weitere Mitglieder von der Initiative in einem Video:

Pressemitteilung zu den Regionalkonferenzen des Synodalen Wegs

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Glaubensinhalte vertiefen, Verkündigung digitalisieren, der Kirche treu bleiben

Das Mediennetzwerk Pontifex fordert von den heute stattfindenden Regionalkonferenzen des „Synodalen Wegs“ eine Konzentration auf Wege der Verkündigung statt einer Vertiefung der eigenen Systemirrelevanz durch selbstzentrierte Destruktion der kirchlichen Lehre.

Zu den heute stattfindenden Regionalkonferenzen erhoffen wir uns als Mediennetzwerk Pontifex, dass bei der Darstellung der Erfahrungen aus der Corona-Zeit auch die Erfahrungen junger Katholiken außerhalb der verbandlichen Strukturen mit einbezogen werden.
Der der Not geschuldete Rückzug der Kirche ins Digitale muss in einen Weg der Verkündigung umgewandelt werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass der ohnehin sehr niedrige Messbesuch sich noch stärker verringern wird. Der menschgewordene und in der Eucharistie körperlich gegenwärtige Gott lässt sich nicht einfach digitalisieren, seine Verkündigung aber schon. Es sollte immer das erste Bemühen der Kirche und daher auch des „Synodalen Weges“ sein, die Menschen in und mit Christus zusammenzubringen.

Priesterausbildung muss im Zentrum geistlicher Refombestrebungen stehen

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Pressemitteilung der Initiative Pontifex zum Vorschlag der „Qualitätssicherung der Priesterausbildung“

Die am 24.06.2020 vorgelegten Pläne zur Konzentration der Priesterausbildung auf einige wenige Orte in Deutschland als Reaktion auf den Mangel an Seminaristen, werden der Berufung zum Priestertum, der zur Ausübung des priesterlichen Dienstes nötigen akademischen Ausbildung und der Entwicklung einer wahrhaft priesterlichen Seele nicht gerecht. In Gebet und Sakrament liegt der Kern ihrer Berufung. Dieser Kern muss Fokus der Priesterausbildung sein. Der Dienst der Heiligung, also der Auftrag, die Menschen zu Christus und in den Himmel zu führen, braucht eine tiefe geistliche Formung der Kandidaten, damit sie auch in Zeiten empfundener Gottesferne und in der Versuchung zur Verweltlichung standhaft bleiben.

Priesterseminare und theologische Fakultäten sind keine Berufsausbildungszentren weltlicher Art. Sie müssen vom Geist Christi durchdrungen sein, akademische Ausbildung auf höchstem Niveau bieten und gleichzeitig geistliche Zentren der Christusnachfolge und Evangelisierung sein. Zusätzlich bedarf es einer intensiven und dauerhaften geistlichen Begleitung jedes einzelnen Weihekandidaten, besonders auch über die Weihe hinaus. Hierbei muss die direkte und persönliche Beziehung zum Bischof der Weihediözese ein Kernelement der Ausbildungszeit sein. Dies wäre bei einer „Fernbeziehung“ während des Studiums unmöglich. Die immer kleiner werdende Zahl der Priesteramtskandidaten sollte Anlass zur Steigerung der Ausbildungsqualität sein, nicht Ausgangspunkt von Einsparungen.

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