Pressemitteilung: Amoris Laetitia - Ein detailreiches Papstschreiben mit vielen Adressaten

Mit Spannung haben die Mitglieder des Mediennetzwerks Pontifex das nachsynodale Schreiben zur Familie „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus gelesen. Schon im Titel (auf Deutsch: „Die Freude der Liebe“) wird deutlich, worum es dem Papst geht: Die Ehe und Familie soll in erster Linie ein Grund zur Freude sein.

Auch in dunklen und herausfordernden Situationen, dort wo Brüche entstehen, hat die Kirche eine Botschaft und den Auftrag, ganz besonders diesen Menschen die Hand zu reichen. Das Schreiben steht ganz im Zeichen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Der Papst ruft die Bischöfe, Priester und alle Christen dazu auf, auf den Nächsten, wie der liebende Vater zu blicken und in ihm Christus zu sehen. Gleichzeitig ermuntert er die Familien, sich dem Seelsorger auch in schwierigen Situationen anzuvertrauen.
Franziskus verordnet als Medizin keine Änderung an der tiefen und geheimnisvollen Botschaft der Kirche zu Ehe und Familie, sondern vielmehr einen Perspektivwechsel: Alle, die Leid erfahren haben, sollen ganz individuell von der Kirche voller Zuneigung begleitet und integriert werden.

In seinem Schreiben, das in vielen Passagen eng an seine Vorgänger auf dem Stuhl Petri anknüpft, wirbt der Papst dafür, nicht die „ideale Familie“ in den Fokus zu rücken, sondern vielmehr den Blick auf die komplexe Realität in jeder einzelnen Familie und auch auf die unterschiedlichen kulturellen Prägungen in den jeweiligen Ländern zu richten.
Gerade in dieser Realität, so der Papst, ist es noch wichtiger eine Pastoral der Stärkung der Familien zu entwickeln, als eine Seelsorge für Gescheiterte, um das schmerzhafte Zerbrechen von Familien zu verhindern.
Familie wandelt sich, ist aber kein Auslaufmodell – das wird im warmherzigen Schreiben von Papst Franziskus deutlich. Es ist kein kompliziertes Lehrschreiben, sondern ein Text, der – zumindest abschnittsweise – von möglichst vielen Christen gelesen werden sollte.

Die deutsche Übersetzung des päpstlichen Schreibens finden Sie hier.

Die Mitglieder der Initiative Pontifex haben sich gleich nach Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens intensiv mit dem Text auseinandergesetzt. Gerne vermitteln wir Ihnen junge Katholiken, die als Gesprächspartner Rede und Antwort zu „Amoris Laetitia“ stehen.

Pressekontakt:
Mike Schuster
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