Anbetung macht attraktiv

 

von Stefanie Bross

Erster „Adoratio“- Kongress in Altötting

Mit einem feierlichen Pontifikalamt ist am Sonntag der Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens in Altötting zu Ende gegangen. Über 2.000 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben am dreitägigen Kongress „Adoratio“ teilgenommen. Ein Kongress, den es in so einer Form in Deutschland noch nicht gegeben hat und dessen Atmosphäre und Tiefe, tausende Besucher begeistert hat.

Aktion #DankeMaria

 

Am 15. September 2019 haben wir zu einem gemeinsamen, öffentlichen Gebet zur Gottesmutter vor dem Hauptportal im Kölner Dom eingeladen. Bis zu 400 Frauen, Kinder und Männer sind dieser Einladung gefolgt, um der Mutter Gottes für Ihr Vorbild, Gott zu vertrauen und sein Wirken in der Welt zu ermöglichen. Vor allem Frauen nahmen diese Möglichkeit wahr, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass Maria nicht eine Figur ist, die man beliebig interpretieren und instrumentalisieren kann, sondern, dass sie lebendige Person, Ansprechpartnerin, Mutter und Vorbild für uns Frauen ist. Atmosphärischer Höhepunkt war die stille Prozession, bei der alle dargebrachten Blumengrüße in den Kölner Dom vor die Schmuckmadonna gebracht werden konnten. Wie lange die Frauen und Mädchen, sowie andere Teilnehmer bei der Gottesmutter dort im persönlichen Gebet verweilten, zeigte, dass die öffentliche Geste aus ganzem Herzen kam.

Amazonas und Brückensturz Vol. II.

 

Nachdem wir Alexander Tschugguel gefragt haben, warum er die „Pachamama“-Figuren aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entwendet und in den Tiber geworfen hat, waren für viele noch immer einige Fragen offen. Da das, was wir bisher über die „Pachamama"-Figuren und die Amazonas-Synode erfahren haben, noch Stückwerk ist, haben wir mit Santiago Paz (20 Jahre, Argentinier, lebt und studiert zurzeit in Wien) gesprochen. *

„Brückensturz“ der „Mutter Erde“-Figuren: Interview mit Alexander Tschugguel

 

Mit seinem „Brückensturz“ der während der Amazonas-Synode bekanntgewordenen „Mutter Erde“-Figuren, spaltete er die Gemüter unter uns Katholiken. Während er von den einen als Held gefeiert wird, finden andere seinen Diebstahl skandalös und empörend oder eine Respektlosigkeit gegen indigenes Kulturgut. Innerhalb des Pontifex-Netzwerks selbst haben die Tat und ihre Veröffentlichung zu langen Diskussionen geführt.
Der Name „Initiative Pontifex“ bedeutet für uns zum Einen Treue zu Kirche und Papst und zum Anderen Dialog und Verständigung. Im Sinne der „Caritas in Veritate“ (Liebe in Wahrheit) möchten wir zur Klärung der Ereignisse rund um die Synode sowie zu den Motiven beitragen. Wir haben daher Alexander Tschugguel nach den Hintergründen, Reaktionen und Rechtfertigungen seiner Tat gefragt.

Das Interview spiegelt die Ansichten des Befragten wieder und nicht unbedingt die der Initiative Pontifex.

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