Amazonas und Brückensturz Vol. II.

 

Nachdem wir Alexander Tschugguel gefragt haben, warum er die „Pachamama“-Figuren aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entwendet und in den Tiber geworfen hat, waren für viele noch immer einige Fragen offen. Da das, was wir bisher über die „Pachamama"-Figuren und die Amazonas-Synode erfahren haben, noch Stückwerk ist, haben wir mit Santiago Paz (20 Jahre, Argentinier, lebt und studiert zurzeit in Wien) gesprochen. *

„Brückensturz“ der „Mutter Erde“-Figuren: Interview mit Alexander Tschugguel

 

Mit seinem „Brückensturz“ der während der Amazonas-Synode bekanntgewordenen „Mutter Erde“-Figuren, spaltete er die Gemüter unter uns Katholiken. Während er von den einen als Held gefeiert wird, finden andere seinen Diebstahl skandalös und empörend oder eine Respektlosigkeit gegen indigenes Kulturgut. Innerhalb des Pontifex-Netzwerks selbst haben die Tat und ihre Veröffentlichung zu langen Diskussionen geführt.
Der Name „Initiative Pontifex“ bedeutet für uns zum Einen Treue zu Kirche und Papst und zum Anderen Dialog und Verständigung. Im Sinne der „Caritas in Veritate“ (Liebe in Wahrheit) möchten wir zur Klärung der Ereignisse rund um die Synode sowie zu den Motiven beitragen. Wir haben daher Alexander Tschugguel nach den Hintergründen, Reaktionen und Rechtfertigungen seiner Tat gefragt.

Das Interview spiegelt die Ansichten des Befragten wieder und nicht unbedingt die der Initiative Pontifex.

Danke Maria!

 

Du bist froh und dankbar für das Vorbild Mariens und willst der Gottesmutter danken?

Komm mit am 15. September 2019, dem Gedächtnistag der Schmerzensmutter um 18 Uhr nach Köln zur Gottesmutter im Hauptportal des Doms, um Maria mit Blumen und Gebet Danke zu sagen!

Wir treffen uns alle genau um 18.00 Uhr und beten gemeinsam den Engel des Herrn, das Magnifikat und singen das Salve Regina. Dabei legt jede Frau und jedes Mädchen einen Blumengruß vor die Muttergottes im Hauptportal und sagt ihr so öffentlich Danke.

Ein Brückenbauer bei der Arbeit

 

Von Reinhild Rössler

Papst Franziskus schreibt der deutschen Kirche in einer Zeit in der sie - nicht nur im Empfinden vieler Gläubiger - haarscharf an einer Kirchenspaltung vorbeischlittert. Der „synodale Weg“ der Bischofskonferenz droht ein Weg in die Entzweiung und die wiederholte Abspaltung deutscher Katholiken von der Mutter Kirche zu werden. Dann nämlich, wenn sie sich - legitimiert durch das Bewusstsein dem Rest der Welt theologisch progressiv voranzugehen - in zentralen Glaubensinhalten oder -praktiken vom Kitt der Weltkirche, dem katholischen Lehramt löst. Genau davor warnt der Heilige Vater. Er warnt davor, den Weg ohne den Heiligen Geist zu gehen.

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