Der Leib blutet

Es ist ein schwieriges Fest, dass wir heute feiern. Es erzählt keine Geschichte, es gedenkt nicht einer Person. Es ist das Fest eines Geheimnisses - und noch dazu eines ziemlich komplizierten. Das "Fest des Leibes und Blutes unseres Herrn" ist neben Gründonnerstag das Fest der Eucharistie, das Fest der Kommunion. Neben der tiefen, kaum verständlichen und mystischen Bedeutung der tatsächlichen Gegenwart Gottes in dieser Materie des Brotes, liegt eine weitere, vielleicht viel einfacherer Bedeutung darin, nämlich die Communio, die Gemeinschaft aller Christen in diesem Sakrament. Hier ist sicherlich nicht der Gebrauch von Gemeinschaft gemeint, der diese auf eine auf Emotionen beruhende Verbindung beschränkt. Nein, es geht hier um eine wesenhaft existente und von menschlichen Gefühlen völlig unabhängige Gemeinschaft.

Leben im Heiligen Geist

 

Was feiern wir an Pfingsten? Was bedeutete das, was damals geschah heute für uns? Wie können wir den "Heiligen Geist" in unser Leben mit einbeziehen?
Zum Pfingstfest ein paar Gedanken von unserer Sprecherin Ursula Harter.
#pfingsten #lebenimheiligengeist

Zur Kritik von Bischof Oster am BDKJ

Die Kritik unseres neuen Jugendbischofs an der oft fehlenden Ausrichtung der Arbeit katholischer Verbände auf Christus, sehen wir als einen wichtigen und aufrüttelnden Impuls an. Als Katholiken in Gesellschaft oder Politik aktiv zu sein, birgt immer die Gefahr sich zu sehr nach diesen weltlichen Dingen auszurichten und zu vergessen, worum es eigentlich geht - nämlich jeden Einzelnen (und vor allem sich selbst) zur Liebe Christi zu bringen. Diese Gefahren kennen wir natürlich auch aus unserer Arbeit. Wir unterstützen daher sehr die aufrüttelnden Worte unseres Jugendbischofs Oster.

Kirche 2017 oder: Ich liebe Dich trotzdem!

 

Von Ursula Harter

Ein Doppelleben hinter jedem zweiten Priester, viel zu viel Geld für Hochglanz-Flyer ohne Inhalt, langwierige Predigten über dein Freund der Baum und Bischöfe in Rom und überall ohne wirkliche Meinung – ja wir sind ein richtiger Karnevalsverein! Und ja es fällt mir schwer und immer schwerer froh und selbstbewusst zu sagen: Ja, ich bin katholisch. Ich bin tatsächlich als Frau des 21. Jahrhunderts Mitglied der Katholischen Kirche; des weltweiten und ältesten Versager – Vereins, der die unerreichbarsten und geschichtlich unübertroffenen höchsten Ideale aufstellt, die man sich so vorstellen kann. Wir wollen „heilig“ sein; „Licht der Welt“ und das „Salz“ in der Suppe; diejenigen, die wissen wollen, dass Gott dreieinig ist, ein Vater für uns ist, und, dass es ein Leben nach dem Tod gibt… - alles klar. Ja, wir sind ziemlich unauthentisch. Ja, wir enttäuschen uns selbst und andere ständig. Ja, wir haben alles Recht als Schafe so richtig über unsere „Hirten“ rumzublöken und es besser zu wissen. Ja, wir sind eine volle Enttäuschung.

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