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Der Leib blutet

Es ist ein schwieriges Fest, dass wir heute feiern. Es erzählt keine Geschichte, es gedenkt nicht einer Person. Es ist das Fest eines Geheimnisses - und noch dazu eines ziemlich komplizierten. Das "Fest des Leibes und Blutes unseres Herrn" ist neben Gründonnerstag das Fest der Eucharistie, das Fest der Kommunion. Neben der tiefen, kaum verständlichen und mystischen Bedeutung der tatsächlichen Gegenwart Gottes in dieser Materie des Brotes, liegt eine weitere, vielleicht viel einfacherer Bedeutung darin, nämlich die Communio, die Gemeinschaft aller Christen in diesem Sakrament. Hier ist sicherlich nicht der Gebrauch von Gemeinschaft gemeint, der diese auf eine auf Emotionen beruhende Verbindung beschränkt. Nein, es geht hier um eine wesenhaft existente und von menschlichen Gefühlen völlig unabhängige Gemeinschaft.

Zur Kritik von Bischof Oster am BDKJ

Die Kritik unseres neuen Jugendbischofs an der oft fehlenden Ausrichtung der Arbeit katholischer Verbände auf Christus, sehen wir als einen wichtigen und aufrüttelnden Impuls an. Als Katholiken in Gesellschaft oder Politik aktiv zu sein, birgt immer die Gefahr sich zu sehr nach diesen weltlichen Dingen auszurichten und zu vergessen, worum es eigentlich geht - nämlich jeden Einzelnen (und vor allem sich selbst) zur Liebe Christi zu bringen. Diese Gefahren kennen wir natürlich auch aus unserer Arbeit. Wir unterstützen daher sehr die aufrüttelnden Worte unseres Jugendbischofs Oster.

PontiART #1: Sündenfall und Erlösung

"Bilder sagen mehr als Worte" - und gerade bei so komplexen Dingen wie den Geheimnissen des Christentums kann das ziemlich hilfreich sein. Und außerdem noch ein wahrer Genuss, wenn die Bilder so schön sind, wie die, die wir in der europäischen Kunst finden. Wir haben das Glück haben mit unserer Sprecherin Theresa Wagener eine excellente Kunsthistorikerin im Team zu haben! Sie wird euch in einer neuen Videoreihe "PontiART" ein paar großartige Kunstwerke näherbringen, die besser als tausend Worte erklären, was wir eigentlich feiern. Los geht es heute mit - wie sollte es auch anders sein - der Passion Christi, und dem Grund, warum wir das eigentlich feiern...Viel Spaß!

Botschaft von P. Franziskus zum XXXII. Weltjugendtag 2017

 

»Der Mächtige hat Großes an mir getan« (Lk 1,49)

Liebe junge Freunde,

nun sind wir nach unserem wunderbaren Treffen in Krakau, wo wir gemeinsam den 31. Weltjugendtag und das Jubiläum der Jugendlichen im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gefeiert haben, wieder unterwegs. Wir ließen uns vom heiligen Johannes Paul II. und von der heiligen Faustyna Kowalska, den Aposteln der Göttlichen Barmherzigkeit, leiten, um auf die Herausforderungen unserer Zeit eine konkrete Antwort zu geben. Wir machten eine große Erfahrung der Solidarität und der Freude, und wir gaben der Welt ein Zeichen der Hoffnung. Die verschiedenen Fahnen und Sprachen waren nicht Grund zu Streit und Spaltung, sondern boten Gelegenheit, die Pforten der Herzen zu öffnen und Brücken zu bauen.

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